3 Bilder-Quellen für Websites + Bearbeitung und SEO-Tipps!

Fotos, Illustrationen und Grafiken sind ein wichtiges Gestaltungsmittel für eine Webseite.

Denn sie dienen nicht nur der “Verschönerung”, sondern dienen auch oft zur Unterstützung des Inhalts, insbesondere bei Beschreibungen und Anleitungen.

Doch wie kommt man an solche grafischen Gestaltungselemente? Gibt es Bilder-Quellen für Websites im Internet?

Und womit bearbeitet man sie?

Und was muss man hinsichtlich SEO bei Fotos beachten?

Alles das erfährst du hier in diesem Artikel.

Bilder-Quellen für Websites

Es gibt verschiedene Möglichkeiten wie du an die Fotos für deine Website kommst.

Fotos selbst erstellen

Digitale Fotos kann man heutzutage problemlos selbst machen. Mit deinem Smartphone oder einer digitalen Kleinbild- oder Spiegelreflexkamera hast du im Prinzip schon alles was du benötigst. Und fast jeder besitzt heute zumindest ein Smartphone.

Die Qualität der Objektive und Fotosensoren der meisten Smartphones ist dabei auch absolut ausreichend für eine hochwertige Bildqualität. Und die fehlende Lichtempfindlichkeit der naturgemäß kleinen Objektive wird einfach Software-seitig ausgemerzt. Somit wirken die Bilder von Smartphones meist auch von der Belichtung her sehr professionell. Am notwendigen Equipment scheitert es daher heutzutage meist nicht.

Neben dem reinen Fotografieren kommt aber auch noch der Punkt der professionellen Bildgestaltung hinzu.

Ein Grundwissen von Bildaufbau (Goldener Schnitt, Blickwinkel, etc.) und auch Bildbearbeitung haben allerdings nicht alle Smartphone-Besitzer. Möchtest du dir darin Wissen aneignen, dann empfehle ich dir dieses Buch*, dass speziell auf die digitale Fotografie abzielt, aber auch sehr schön bebildert die Grundlagen der Fotografie erklärt.

Ein professioneller Fotograf beherrscht dies natürlich, da er es jeden Tag macht. Man muss sich daher fragen, für welchen Zweck das Foto eingesetzt werden soll. Auf dieser Grundlage kann man dann auch entscheiden, ob man eher einen Fotografen beauftragt oder ob man das Foto doch selbst machen kann.

  • Für einen beruflichen Web-Auftritt ist ein Portrait, das von einem Fotografen gemacht wurde, sehr wahrscheinlich besser geeignet, da der Fotograf die Punkte Blickwinkel, Belichtung, Tiefenschärfe, Weißabgleich, etc. aus dem Effeff kennt. Dies garantiert ein professionell wirkendes Bild.
  • Für einen Reise-Blog ist es eher authentisch, wenn du deine Fotos selbst machst. Auch wenn diese nicht professionell sind. Im Gegenteil, die nicht professionell erstellten Bilder zeugen auch davon, dass diese Bilder selbst gemacht wurden, sprich, dass der Blogger auch wirklich selber vor Ort war und nicht ein Foto aus eine Bilddatenbank genommen hat.

Es kommt somit immer auf die beabsichtigte Nutzung an, ob Fotos selbst gemacht werden sollen/können oder ob man auf professionell erstellte Fotos zurückgreift.

Fotos anfertigen lassen

Statt die Fotos selbst zu machen, kannst du natürlich auch Fotos durch einen Fotografen anfertigen lassen.

Die Preise beginnen bereits bei kleinen zweistelligen Eurobeträgen pro Foto. Alternativ wird pro Stunde abgerechnet, wobei du dann zwischen 70 bis 200 € pro Stunde rechen musst, je nach Fotograf. Bei Tagessätzen des Fotografen musst du auch mit weit über 1.000 € rechnen.

Meist ist auch die Nachbearbeitung der Bilder im Preis inbegriffen, da der Fotograf auch eine gute Leistung erbringen möchte, aber leider eben nicht immer. Kläre daher vorher genau, welchen Preis der Fotograf für welche Leistungen veranschlagt.

Und ebenfalls sehr wichtig ist, abzuklären, welchen Umfang die Nutzungsrechte haben.

Denn auch wenn ein Fotograf die Fotos für dich anfertigt, ist und bleibt der Fotograf der Urheber (Eigentümer). Er kann dir nicht das eigentliche Urheberrecht übertragen, er kann dir lediglich ein Nutzungsrecht einräumen. So ist nun mal die deutsche Gesetzeslage (Urheberrechtsgesetz). Und diese ist auch vertraglich nicht abdingbar.

Unter Umständen kann daher bei günstigen Angeboten auch das Nutzungsrecht stark eingeschränkt sein. Prüfe dies unbedingt vor der Beauftragung, damit du später keine böse Überraschung erlebst.

Regionale ansässige Fotografen findest du ganz leicht über eine Suche per Google-Maps. Dort gibst du einfach den Begriff “Fotograf” und den Namen des Ortes, in dem du wohnst, ein und drückst Enter. Anschließend erhältst du eine schöne Übersicht wo sich Fotografen in deiner Nähe befinden. Und dies sowohl als Liste auf der linken Seite als auch als Pins auf der Karte.

Foto-Datenbanken

Alternativ gibt es aber auch einige Foto-Datenbanken, auf denen du zu vielen Themen Fotos herunterladen kannst. Darunter finden sich kostenpflichtige aber auch kostenlose Angebote.

Bei Foto-Datenbanken als Bilder Quellen für Websites kannst du natürlich auch nur die Motive nutzen, die dort angeboten werden. Du kannst keine eigenen Ideen umsetzen, wie du dies bei den selbst erstellten oder beauftragten Fotos kannst.

Bei den kostenlosen Foto-Datenbanken kann man Fotos kostenlos herunterladen und diese oftmals sogar kommerziell nutzen. Solche Anbieter sind z.B.:

Diese Foto-Datenbanken bieten ihre Bilder als “Public Domain Lizenz” an. Dabei musst du dich auch unbedingt über den Umfang der Nutzungsrechte informieren, insbesondere über die erlaubte Art der Nutzung und ob du den Urheber nennen musst. Die Nennung des Fotografen (Urheber) ist insbesondere bei Freepik oft der Fall. Bei Unsplash und Pixabay ist dies meist nicht der Fall.

Unter den kostenpflichtige Angeboten, befinden sich unter anderem folgende Anbieter:

Diese Plattformen sind recht teuer. Allerdings findest du dort auch Fotos zu Themengebieten, die du bei den kostenlosen Datenbanken nicht findest, oder die dort nicht so hochwertig sind.

Somit ist dies eine gute Ergänzung zu den kostenlosen Datenbanken, wenn du dort nicht fündig wirst. Meist musst du dort allerdings ein Jahresabo abschließen. Informiere dich daher vorher genau über die genauen Kosten und die Vertragsdauer.

Teilweise musst du aber auch bei diesen Foto-Datenbanken ein paar Dinge beachten. Insbesondere musst du auch hier klären, wie der Umfang der Nutzungsrechte definiert ist.

Insbesondere ist wichtig, ob die gewerbliche Nutzung erlaubt ist. Wenn du einen Blog betreibst in dem auch nur ein einziger Affliate-Link platziert ist, bist du schon in der gewerblichen Nutzung. Dies gilt dann auch hinsichtlich der Nutzung der Fotos, auch wenn du diese Fotos nicht gewerblich vertreibst. Es reicht, dass du sie aber im Rahmen deiner gewerblichen Tätigkeit nutzt. Das Nutzungsrecht muss dann auch eine gewerbliche Nutzung umfassen.

Ich nutze sehr gerne die kostenlosen Bilddatenbanken von Unsplash und Pixabay.
Der Vorteil hierbei ist, dass man bei diesen Bilddatenbanken keine Quellenangaben beifügen muss, diese ist hier nur eine freiwillige Sache.
Zudem haben diese Datenbanken echt hochwertige und schöne Bilder im Angebot.
Und auch ist dort die kommerzielle Nutzung erlaubt.

Schau dich einfach mal bei den verschiedenen Foto-Datenbanken um, denn anschauen ist immer kostenlos. Erst wenn du ein Foto herunterladen möchtest, wird es, je nach Anbieter, kostenpflichtig.

Bearbeitung von Fotos

Für die Bearbeitung von Fotos, insbesondere deiner selbst angefertigten Fotos, gibt es spezielle Programme mit denen du diese Fotos auch selbst bearbeiten kannst. Diese gibt es in 2 Ausführungen:

  • zur Installation auf deinem Computer
  • als Online-Anwendung

Das bekannteste Foto-Bearbeitungsprogramm zur Installation auf deinem Computer ist Adobe Photoshop. Da der Funktionsumfang von Photoshop auf professionelle Fotografen abzielt, gibt es eine deutlich günstigere abgespeckte Version für Hobby-Fotografen, die sich Adobe Photoshop Elements* nennt. Das passende Buch findest du hier*.

Eine gute kostenlose Alternative ist das Programm GIMP. Das passenden Handbuch dazu findest du hier*.

Mit allen diesen Programmen zur Bearbeitung von Fotos kannst du unter anderem die Standardfunktionen wie, die Bildgröße anpassen, rote Augen entfernen, Bildbereiche unkenntlich machen oder ausschneiden, Farbwerte anpassen, Dateiformate umwandeln und vieles, vieles mehr umsetzen.

Mit den kostenpflichtigen Programmen von Adobe erhältst du dabei natürlich noch deutlich mehr Funktionsumfang, mit einfachem Bedienkomfort, so z.B. ein automatisierte Bildbearbeitung mit Hilfe von KI (Künstlicher Intelligenz) oder automatisierte Funktionen wie:

  • Kunstwerk-Effekte: mit dem dein Foto z.B. zu einem Ölgemälde transformiert wird
  • Animationen: statische Bilder werden zu bewegten Bildern oder Schneeflocken oder Glitzer überlagern dein Foto
  • Fotos anpassen: Überlagere z.B. ein anderes Foto passgenau auf die Sonnenbrille eines anderen Foto
  • Motivselektion: mit nur einem Klick kannst du z.B. eine Person vom Hintergrund isolieren
  • Automatische Behebung von unscharfen Bildern, unreiner Haut, Kolorierungen, etc.

Daneben gibt es noch einige Online-Bildbearbeitungs-Portale, mit denen du die Bilder online in deinem Browser bearbeiten kannst. Die Bedienung dieser Angebote ist wirklich sehr einfach. Allerdings ist der Funktionsumfang in der kostenlosen Grundversion teilweise stark beschränkt. Diese Angebote findest du unter anderem bei Pixlr, Adobe Creative Cloud Express oder Fotor.

Welches Bildbearbeitungsprogramm für dich das passende ist ,entscheidet sich letztendlich aber anhand deiner Anforderungen.

SEO-Tipps für Bilder

Fotos, Illustrationen, Grafiken und weitere visuelle Darstellungen zählen ebenso wie der eigentliche Text zum Content einer Webseite.

Und der Content wird von Suchmaschinen wie Google durch die Suchmaschinen-eigenen Crawler erkannt und bewertet. Somit werden auch Bilder von der Suchmaschine erkannt und können dann für die Bilder-Suche der Suchmaschine genutzt werden. Werden die von dir eingesetzten Fotos in der Bildersuch-Funktion der Suchmaschine gelistet, kannst du auch darüber Besucher auf deine Website bekommen.

Daher solltest du in für eine ganzheitliche SEO-Strategie auch die Bilder deiner Website einbeziehen.

Für eine SEO-Optimierung deiner Bilder musst du auf die Dateigröße deiner Bilder achten. Dabei spielt auch das Dateiformat der Fotos eine Rolle.

Ziel ist, die Ladezeit deiner Bilder und damit deiner Webseite gering zu halten.

Daher solltest du auch nicht super hochauflösende Fotos mit einer großen Dateigröße in deine Website einbauen. Denn je mehr Daten bei Aufruf der Webseite geladen werden müssen, desto länger dauert auch das Laden der Webseite. Und da die Ladezeit deiner Webseite auch ein direkter Rankingfaktor ist, solltest du dies unbedingt vermeiden.

Aber auch die Beschriftung deiner Bilder spielt eine entscheidende Rolle für das SEO.

In den verschiedenen Beschriftungen (Dateiname, ALT-Text, Bildbeschreibung und Bildunterschrift) kannst du Keywords einbauen und somit die Keyword-Dichte deines Contents weiter optimieren.

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